MEDIENKONZEPT des Märkischen Gymnasiums Wattenscheid

Stand: 05-2025

Einleitung

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen wird zunehmend bestimmt durch digitale Medien. Nicht nur die Kommunikation und soziale Interaktion von Schülerinnen und Schülern erfolgt zu einem erheblichen Maße über das Smartphone und entsprechende Apps und soziale Netzwerke, auch für die Beschaffung von Informationen und das Lernen sind internetfähige mobile Endgeräte oder PCs heutzutage der Standard. Dadurch ergeben sich für Schülerinnen und Schülern viele Chancen (z.B. was soziale Teilhabe oder auch kreative Ausdrucksformen angeht), aber auch viele Gefahren, denen sich Jugendliche erst bewusst werden müssen.

Gleichzeitig verlieren aber auch die analogen Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) nicht an Bedeutung, da diese immer noch die Grundlage für die kompetente und reflektierte Nutzung digitaler Medien sind. Dazu kommen neue Kompetenzen wie der reflektierte Umgang mit Medien und künstlicher Intelligenz (KI), die für einen angemessenen Umgang mit Medien essenziell sind.

Im folgenden Medienkonzept werden Ziele und Wege beschrieben, wie wir am Märkischen Gymnasium Wattenscheid unsere Schülerinnen und Schüler an die Schlüsselqualifikationen für eine kompetente und reflektierte Nutzung digitaler Medien heranführen möchte. Dabei gilt es vor allem Rücksicht auf die Schülerinnen und Schüler zu nehmen, die aufgrund der sozialen Umstände einen erschwerten Zugang zu solchen Qualifikationen haben.

Die wichtigsten Ziele des vorliegenden Medienkonzepts sind:

  • Förderung der Medienkompetenz gemäß den Vorgaben des Medienkompetenzrahmens NRW.
  • Integration von digitalen Medien und Technologien in den Fachunterricht sowie in fächerübergreifende Projekte.
  • Unterstützung der individuellen Lernprozesse durch den gezielten Einsatz von iPads und KI-Anwendungen.
  • Schulung der Schüler im Umgang mit digitalen Endgeräten und der Förderung eines reflektierten Umgangs mit der digitalen Welt.

Rechtliche Grundlagen

Das Medienkonzept formuliert die Ziele und Wege zur Ausbildung medienkompetenter Schülerinnen und Schüler auf Basis der Vorgaben des Medienkompetenzrahmens NRW.

Der Medienkompetenzrahmen NRW ist Ausgangspunkt für die Entwicklung eines schulischen Medienkonzepts und beschreibt in vier Bereichen die Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien erwerben sollen:

  • Mediennutzung – Die Schülerinnen und Schüler lernen, digitale Medien zielgerichtet und verantwortungsvoll zu nutzen.
  • Mediengestaltung – Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Fähigkeit, digitale Medien kreativ zu gestalten und eigene Inhalte zu produzieren.
  • Medienkritik – Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Fähigkeit, Medieninhalte kritisch zu reflektieren und die Qualität von Informationen zu bewerten.
  • Medienreflexion – Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Auswirkungen der digitalen Medien auf Gesellschaft und Individuum auseinander.

Im Rahmen des Medienkonzepts wird ein besonderer Fokus auf die Förderung dieser Kompetenzen gelegt. So werden beispielsweise im Unterrichtsalltag die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, digitale Medien nicht nur zu konsumieren, sondern auch aktiv und kreativ zu gestalten. Die Auseinandersetzung mit der Rolle von Medien in der Gesellschaft und das Erlernen eines kritischen Umgangs mit Informationen sind ebenfalls zentrale Bestandteile der Medienbildung.

Medienbildung am Märkischen Gymnasium Wattenscheid

Medienbildung im Kontext des Leitbildes

Schulische Medienerziehung mit dem Ziel der Vermittlung einer kritischen und verantwortungsbewussten Medienkompetenz muss Lernsituationen schaffen, in denen Werte wie Freiheit, Demokratie, Verantwortung und die Fähigkeit zur Perspektivübernahme in der Gemeinschaft erlebbar werden. Diese Werte bilden die Grundlage für selbstverantwortliche Entscheidungen im Umgang mit Medien sowie deren Beurteilung. Die im Rahmen der Werteerziehung erworbenen Beziehungs- und Kommunikationskompetenzen helfen Schülerinnen und Schülern, ihren Umgang mit Medien in Bezug auf andere Personen sowohl im schulischen als auch im privaten Bereich wertschätzend und verantwortungsvoll zu gestalten. Das Medienkonzept der Märkischen Schule knüpft deshalb an das Leitbild des MGW und den darin formulierten gemeinsamen Werten an, hinter denen die gesamte Schulgemeinschaft steht.

Insbesondere kann der Erwerb von Medienkompetenz und einer informatorischen Grundbildung dazu beitragen, dass sich Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen entwickeln können. So können z.B. unterschiedliche Präsentationsformen im Fachunterricht genutzt werden (digitale Mitschriften, Blog, Video, Präsentationssoftware, Plakat, Animation, etc.).

Der Wert „Gemeinschaft“, also der Respekt und die Wertschätzung im täglichen Umgang miteinander, wird dadurch gefördert, dass die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im Umgang mit medialen Kommunikationsformen erlernen. Dazu gehört unter anderem die Umsetzung von Regeln zum Schutz von persönlichen Daten und des Persönlichkeitsrechts, aber auch Wissen über den Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung oder ihrer Bedeutung für Gruppenzugehörigkeiten.

Nur, indem wir Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortlichen und reflektierten Umgang mit Medien befähigen, können sie zu mündigen und aktiven Mitgliedern der Gemeinschaft werden. Dies geschieht bereits in zahlreichen Projekten – häufig in Kooperation mit schulischen und außerschulischen Partnern.

Medienkompetenz bildet einen wichtigen Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit. Daher ist in der Umsetzung zu beachten, dass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund die entsprechenden Kompetenzen entwickeln können. Daher müssen alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu notwendigen Medien und digitalen Endgeräten erhalten.

Studien- und Berufsorientierung Das Ziel gymnasialer Bildung ist die Vermittlung der für das Studium oder die Berufsausbildung notwendigen Kompetenzen. Die Kompetenz zur Rezeption und Produktion medialer Inhalte aller Art bildet die Grundlage für das berufsqualifizierende und lebenslange Lernen über die Schule hinaus – dazu dient u.a. auch das Projekt _Lernen lernen_, in dem die Schülerinnen und Schüler gezielt Lerntechniken und insbesondere den Umgang mit Medien aller Art erlernen.

Medienbildung im Schulprogramm

Das Schulprogramm unserer Schule beschreibt Ziele und Maßnahmen der Schulentwicklung und wird kontinuierlich fortgeschrieben. Als Baustein der Schulentwicklungsarbeit ist die Medienbildung gemäß dem vorliegenden Medienkonzept ein integraler Bestandteil der Kompetenzvermittlung.

Technische und pädagogische Rahmenbedingungen

Die technische Infrastruktur des Märkischen Gymnasiums wird kontinuierlich an die pädagogischen Erfordernisse angepasst. Dies erfolgt im Gleichklang mit notwendigen Fortbildungen und der Weiterentwicklung der pädagogisch-didaktischen Planung.

Hardware

  • Alle SuS ab Jahrgangsstufe 5 und alle Lehrkräfte verfügen über iPads als digitale Arbeitsgeräte, die im Unterricht gemäß dem Digitalisierungskonzept unserer Schule genutzt werden. Die Geräte werden schulseitig zentral über JAMF administriert.
  • WLAN ist flächendeckend im Schulgebäude vorhanden. Die Schule verfügt über eine redundante Gigabit-Anbindung an das Internet.
  • Alle Unterrichtsräume sind mit digitalen Tafelsystemen ausgestattet.
  • Das pädagogische Netzwerk wird auf lokalen Servern unter iServ betrieben.
  • Es gibt einen PC-Raum, der für den Informatikunterricht genutzt wird und mit XY PC-Systemen ausgestattet ist.
  • Es wird derzeit an der Einrichtung des MärkerSpace, eines MakerSpace für alle Schülerinnen und Schüler gearbeitet. Die Umsetzung erfolgt in Abhängigkeit von den schulischen Möglichkeiten vor dem Hintergrund der Schulsanierung.

Software und Dienste

  • Alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte erhalten eine MS365-Lizenz. Mitschriften und Unterrichtsmaterialien werden über OneNote bearbeitet.
  • Der Vertretungsplan wird über WebUntis zur Verfügung gestellt.
  • Als Lernplattform wird derzeit LogineoLMS eingesetzt.
  • Der Einsatz digitaler Schulbücher soll im Schuljahr 2025-2026 in verschiedenen Fächern in der Jahrgangsstufe 5 und EF punktuell erprobt werden. Die Ergebnisse sollen evaluiert werden und zu einer Leitentscheidung über die mögliche Einführung digitaler Fachbücher durch die Fachkonferenzen und die Schulkonferenz führen.

Wartung und Support – Digitalteam

Für die erfolgreiche Vermittlung von Medienkompetenz ist eine zuverlässige Unterstützung bei technischen Problemen unabdingbar. An unserer Schule steht für technische Unterstützung von Schülerinnen und Schülern das Digitalteam zu Verfügung, das im Rahmen von Sprechstunden Hilfe bei technischen Problemen als First-Level-Support anbietet. Sofern die Probleme nicht intern gelöst werden können, greift das Digitalteam auf den Second-Level-Support seitens des Medienservice der Stadt Bochum und der vom Schulträger beauftragten Dienstleister zurück.

Medienscouts

Die Medienscouts unter der Leitung von Herrn Grala unterstützen im Sinne der Peer-Education Mitschülerinnen und Mitschüler bei Fragen und Problemen mit Medien und bieten z.B. Workshops zur Medienbildung an.

Pädagogische und didaktische Aspekte der Medienbildung

Die Medienbildung an unserer Schule folgt einem integrativen Ansatz, bei dem digitale Medien nicht isoliert, sondern im Kontext des Fachunterrichts und interdisziplinärer Projekte eingesetzt werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft vorzubereiten und ihnen die nötigen Fähigkeiten zu vermitteln, um Medienkompetenz auf allen Ebenen zu entwickeln.

Die Lehrkräfte werden in der didaktischen Nutzung digitaler Medien fortlaufend fortgebildet, um den Unterricht innovativ und flexibel zu gestalten. Dabei wird auf folgende pädagogische Prinzipien Wert gelegt:

  • Schülerzentrierter Unterricht: Die Schülerinnen und Schüler sollen aktiv in den Lernprozess eingebunden werden und Verantwortung für ihr Lernen übernehmen.
  • Kooperatives Lernen: Der Einsatz von digitalen Endgeräten und kollaborativen Tools fördert das gemeinsame Arbeiten und den Austausch von Ideen.
  • Projektorientiertes Lernen: Digitale Medien werden insbesondere in Projektarbeiten eingesetzt, um den Schülerinnen und Schülern ein tieferes Verständnis für komplexe Themen zu vermitteln.

Digitalisierungskonzept

Die Nutzung digitaler Medien und insbesondere der schulische Einsatz von iPads erfolgt gemäß den schulischen Regelungen, die in unserem Digitalisierungskonzept festgeschrieben sind und kontinuierlich auf Basis regelmäßiger Evaluation fortgeschrieben werden.

Vermittlung von Medienkompetenz im Fachunterricht

Das Märkische Gymnasium richtet sich bei seinem Verständnis von Medienkompetenz nach einer Definition von Schorb und Wagner:

„Medienkompetenz wird dabei verstanden als integrierter Bestandteil von kommunikativer Kompetenz und von Handlungskompetenz. Sie bildet eine wesentliche Voraussetzung für eine souveräne Lebensführung, die zunehmend davon geprägt ist, mit und über Medien das eigene Leben zu gestalten“ 1)

Integration von iPads und digitalen Endgeräten im Unterricht

Die Nutzung von iPads als digitale Endgeräte ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts am Gymnasium X. Die Geräte werden für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt:

  • Interaktive Lernmaterialien: Schülerinnen und Schüler können über Apps und digitale Lehrwerke auf multimediale Inhalte zugreifen, die den Unterricht bereichern und vertiefen.
  • Kooperatives Arbeiten: iPads fördern die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern, da sie in Gruppenprojekten gemeinsam an digitalen Dokumenten arbeiten und Ideen austauschen können.
  • Individualisierung des Lernens: Die Geräte ermöglichen eine individuelle Anpassung des Lernprozesses, indem Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Tempo lernen und auf ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmte Materialien nutzen können.

Die Lehrkräfte werden im Umgang mit den iPads intensiv geschult und erhalten Unterstützung bei der didaktischen Integration der Geräte in ihren Unterricht. Dazu gehört auch der Umgang mit digitalen Tools zur Unterrichtsgestaltung und -organisation, wie beispielsweise Lernmanagementsysteme und kollaborative Plattformen.

Künstliche Intelligenz (KI) im Unterricht

Die Integration von KI-Technologien in den Unterricht eröffnet neue Möglichkeiten zur Förderung der Medienkompetenz. Künstliche Intelligenz kann auf verschiedene Weise eingesetzt werden:

  • Intelligente Lernsysteme: KI-basierte Lernplattformen bieten den Schülerinnen und Schülern personalisierte Lernangebote, die ihren Fortschritt verfolgen und auf individuelle Bedürfnisse eingehen.
  • Unterstützung bei der Analyse von Medieninhalten: Schülerinnen und Schüler können KI-gestützte Werkzeuge nutzen, um digitale Inhalte zu analysieren und zu bewerten, etwa bei der Recherche von Informationen oder der Erstellung von Projekten.
  • Automatisierte Feedback-Mechanismen: Lehrkräfte können KI-basierte Systeme einsetzen, um den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler zu überwachen und individuelles Feedback zu geben.

Die Nutzung von KI im Unterricht soll nicht nur die Lernprozesse unterstützen, sondern auch die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz fördern.

Fachbezogene Medienbildung und MINT

Unsere Schule legt besonderen Wert auf die Förderung von MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Der gezielte Einsatz digitaler Medien im MINT-Unterricht bietet zahlreiche Chancen:

  • Digitale Labore und Simulationen: In den naturwissenschaftlichen Fächern werden digitale Labore und Simulationen eingesetzt, die den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Experimente ermöglichen.
  • Programmier- und Robotikprojekte: Im Informatikunterricht, im WPII-Kurs „Design und innovative Technologien“ (DiT) und im MINT-Profil werden die Schülerinnen und Schüler mit Programmiersprachen und robotischen Systemen (Lego Mindstorms) vertraut gemacht, die sie selbst programmieren und steuern können.
  • 3D-Druck und Gestaltung: Im Informatikunterricht und im WPII-Kurs DiT lernen die Schülerinnen und Schüler das Konstruieren von Objekten in 3D und die Umsetzung mittels der beiden 3D-Drucker unserer Schule.
  • Mathematische Modellierungen: Mithilfe digitaler Werkzeuge können komplexe mathematische Modelle erstellt und visualisiert werden, was das Verständnis für abstrakte Konzepte fördert.

Durch die Integration von digitalen Medien in den MINT-Unterricht wird die Motivation der Schülerinnen und Schüler erhöht und gleichzeitig ihre Problemlösungs- und Innovationskompetenz gestärkt.

Datenschutz und Medienethik

Unsere Schule legt großen Wert auf den Schutz der persönlichen Daten der Schülerinnen und Schüler sowie auf eine verantwortungsvolle Nutzung digitaler Technologien. Im Rahmen des Medienkonzepts werden daher folgende Maßnahmen ergriffen:

Schulung zu Datenschutz und Urheberrecht: Die Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig zu Themen wie Datenschutz, Urheberrecht und Lizenzfragen geschult, um einen sicheren und rechtlich korrekten Umgang mit digitalen Medien zu gewährleisten. Dazu zählen u.a. der Workshop „Risk and Fun im Netz“ in der Jahrgangsstufe 6 und der Workshop „Fake News“ in der Jahrgangsstufe 8.

Sicherheitsvorkehrungen: Es werden geeignete technische Maßnahmen getroffen, um die Nutzung der digitalen Endgeräte und der Netzwerkinfrastruktur sicher zu gestalten. Dazu gehören die zentrale Administration der schulischen Netzwerke, der digitalen Endgeräte und der persönlichen Zugangsdaten durch Mitglieder des Digitalteams.

Die Einhaltung der notwendigen Regeln bestätigen alle Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten durch ihre Unterschrift unter einer Selbstverpflichtung für die Nutzung digitaler Endgeräte, die neben der datenschutzrechtlichen Genehmigung seitens der Eltern eine Voraussetzung für die Erteilung der Zugänge zu den digitalen Diensten unserer Schule darstellt.

Integration von Medienbildung in die schulinternen Curricula

Die im Medienkompetenzrahmen NRW als verbindlich genannten Kompetenzen werden im Fachunterricht alle Fächer vermittelt. Die konkreten Kompetenzen werden in den schulinternen Fachcurricula ausgewiesen.

Vernetzung mit schulischen und außerschulischen Partnern

Das Märkische Gymnasium kooperiert im Bereich der Medienbildung mit verschiedenen Partnern:

Sparkasse BochumRisk and Fun im Netz
Funke MediengruppeProjekt ZeuS – Zeitung und Schule
Stadtbücherei Bochumu.a.

Büchereiführung (Jgst.5)

Workshop „Fake News“ (Jgst. 8)

Workshop „Facharbeiten – Literaturrecherche“ (Jgst. Q1)
Vogelsang Elektromotoren GmbHWorkshops und Exkursionen im Betrieb
ZdI der Ruhr-Universität BochumWorkshops, Exkursionen und Wettbewerbe an der Ruhr-Universität
Alfried Krupp Schülerlabor der Ruhr-Universität BochumWorkshops und Exkursionen an der Ruhr-Universität

Evaluation

Die Vermittlung medialer Kompetenzen im Unterricht und die dazu notwendige Infrastruktur sowie pädagogische und didaktische Entscheidungen werden regelmäßig auf Basis unseres Evaluationskonzeptes evaluiert und die Ergebnisse in den schulischen Gremien vorgestellt und beraten. Sie bilden einen Baustein der kontinuierlichen Schulentwicklungsplanung unserer Schule.

Entwicklungsplanung

Die Entwicklungsplanung im Bereich der medialen Bildung erfolgt mittels SMARTer Ziele im Rahmen der allgemeinen Schulentwicklungsplanung.

Schwerpunkte, konkrete Vorhaben und zeitliche Planungen sind im Meilensteinplan „Schulentwicklung“ enthalten und dort einsehbar.

Fortbildungen

Medienkompetenz erfordert eine kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte, um den aktuellen Anforderungen, die sich durch Themen wie soziale Medien oder KI ergeben, produktiv zu begegnen. In den letzten Schuljahren haben regelmäßig pädagogische Tage mit externen Referentinnen und Referenten und auch interne Barcamps und Mikrofortbildungen zum Austausch über Aspekte der Medienkompetenzvermittlung stattgefunden. Die Impulse aus diesen Veranstaltungen fließen in die konkrete Umsetzung des Medienkompetenzrahmens NRW in den Fachcurricula mit ein. Diese Fortbildungen sollen weitergeführt und thematisch jeweils an den aktuellen Herausforderungen orientiert geplant werden.

Fazit

Das vorliegende Medienkonzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Schülerinnen und Schüler sowohl in ihrer fachlichen als auch in ihrer medialen und digitalen Kompetenz fördert. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und die Integration neuer Technologien wie KI sind zentrale Bausteine dieses Konzeptes.

Durch die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und die kontinuierliche Reflexion und Anpassung des Konzeptes an neue Entwicklungen wird die nachhaltige Qualität de der Vermittlung medialer Kompetenzen sichergestellt.

Zitiert nach Bernd Schorb/Ulrike Wagner: Medienkompetenz – Befähigung zur souveränen Lebensführung in einer mediatisierten Gesellschaft. In: Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche. Eine Bestandsaufnahme. Hg. V. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – Referat Öffentlichkeitsarbeit. Berlin 2013, 18.