Stand: 03/2025
1. Grundlagen
Die Personalentwicklung am Märkischen Gymnasium Wattenscheid orientiert sich am Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie am Referenzrahmen Schulqualität NRW. Ziel ist es, durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen die schulische Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln.
2. Zielsetzungen
- Professionalisierung des Kollegiums: Kontinuierliche Weiterbildung und Qualifizierung der Lehrkräfte zur Verbesserung der Unterrichtsqualität.
- Nachhaltige Nachwuchsförderung: Identifikation und Förderung von Lehrkräften mit Führungspotenzial.
- Wertschätzende und kooperative Schulkultur: Stärkung des Teamgeistes und der Kommunikation im Kollegium.
- Steigerung der Arbeitszufriedenheit: Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen zur langfristigen Bindung von Lehrkräften an die Schule.
3. Standards und konkrete Beispiele
3.1 Professionalisierung des Kollegiums
- Standard: Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind fester Bestandteil der Schulentwicklung.
Beispiel: Jährliche schulinterne Fortbildungen zu pädagogischen Herausforderungen, zu digitalen Medien und innovativen Unterrichtsmethoden.
3.2 Nachhaltige Nachwuchsförderung
- Standard: Nachwuchslehrkräfte erhalten systematische Unterstützung und Mentoring.
Beispiel: Leitfaden “MGWAT”, Newcomer Treffen, Mentoring für Berufsanfän-gerinnen und -anfänger, feste Ansprechpartnerin für neue Lehrkräfte.
3.3 Wertschätzende und kooperative Schulkultur
- Standard: Feedback- und Kommunikationsformate fördern den Austausch im Kollegium.
Beispiel: Zukünftig jährliche Klausurtagungen zur Schulentwicklung mit aktiver Einbindung des Kollegiums.
3.4 Steigerung der Arbeitszufriedenheit
- Standard: Die Arbeitsbelastung wird durch effiziente Strukturen und Prozesse reduziert.
Beispiel: Digitalisierung und Optimierung von Verwaltungsprozessen zur Entlastung der Lehrkräfte.
4. Maßnahmen und zukünftige Entwicklungen
4.1 Implementierung von Fortbildungsplänen
- Erstellung eines langfristigen Fortbildungskonzepts.
4.2 Förderung von Nachwuchsführungskräften
- Einrichtung eines internen Qualifizierungsprogramms für Lehrkräfte mit Leitungspotenzial.
Erste Ideen: Gestaltung eines internen Qualifizierungsprogramm:
- Zielsetzung: Klare Ziele und Erwartungen werden gemeinsam definiert. Dazu gehören die Entwicklung von Führungskompetenzen, die Förderung von Teamarbeit und die Vorbereitung auf administrative Aufgaben und die Fortbildungsangebote der Bezirksregierung.
- Modulstruktur: Das Programm könnte in verschiedene Module unterteilt, die unterschiedliche Aspekte der Führung abdecken:
- Pädagogische Führung: Strategien zur Unterrichtsverbesserung und Förderung der Lehrkräfte.
- Organisatorische Führung: Verwaltung, Ressourcenmanagement und Schulentwicklung.
- Personalführung: Kommunikation, Konfliktmanagement und Teamentwicklung.
- Mentoring und Coaching: Erfahrene Führungskräfte begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Mentoren. Zusätzlich werden “Coaching-Sitzungen” angeboten, um individuelle Herausforderungen zu besprechen.
- Praxisphasen: Die Teilnehmer übernehmen zeitweise Führungsaufgaben und hospitieren, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Dies kann durch Austauschformate und/oder Projektleitungen oder die Vertretung der (erweiterten) Schulleitung bei passenden Gelegenheiten erfolgen.
- Fortbildung und Workshops: Regelmäßige (Mikro-)Fortbildungen und Workshops zu aktuellen Themen und Best Practices im Bildungsmanagement werden angeboten.
- Evaluation und Feedback: Das Programm wird kontinuierlich evaluiert, und die Teilnehmer erhalten und geben regelmäßiges Feedback, um ihre Entwicklung zu unterstützen und das Programm zu verbessern.
4.3 Verbesserung der Kommunikationsstruktur
- Weiterentwicklung digitaler Kommunikationswege zur Transparenzsteigerung.
4.4 Optimierung der Arbeitsbedingungen
- Weiterer Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verbesserung der Unterrichtsvorbereitung.
- Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements durch gezielte Maßnahmen zur Stressbewältigung.