5.04 Personalentwicklung

Stand: 03/2025 

1. Grundlagen 

Die Personalentwicklung am Märkischen Gymnasium Wattenscheid orientiert sich am Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie am Referenzrahmen Schulqualität NRW. Ziel ist es, durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen die schulische Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln. 

2. Zielsetzungen 

  • Professionalisierung des Kollegiums: Kontinuierliche Weiterbildung und Qualifizierung der Lehrkräfte zur Verbesserung der Unterrichtsqualität. 
  • Nachhaltige Nachwuchsförderung: Identifikation und Förderung von Lehrkräften mit Führungspotenzial. 
  • Wertschätzende und kooperative Schulkultur: Stärkung des Teamgeistes und der Kommunikation im Kollegium. 
  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit: Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen zur langfristigen Bindung von Lehrkräften an die Schule. 

3. Standards und konkrete Beispiele 

3.1 Professionalisierung des Kollegiums 

  • Standard: Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind fester Bestandteil der Schulentwicklung. 

Beispiel: Jährliche schulinterne Fortbildungen zu pädagogischen Herausforderungen, zu digitalen Medien und innovativen Unterrichtsmethoden. 

3.2 Nachhaltige Nachwuchsförderung 

  • Standard: Nachwuchslehrkräfte erhalten systematische Unterstützung und Mentoring. 

Beispiel: Leitfaden “MGWAT”, Newcomer Treffen, Mentoring für Berufsanfän-gerinnen und -anfänger, feste Ansprechpartnerin für neue Lehrkräfte

3.3 Wertschätzende und kooperative Schulkultur 

  • Standard: Feedback- und Kommunikationsformate fördern den Austausch im Kollegium. 

Beispiel: Zukünftig jährliche Klausurtagungen zur Schulentwicklung mit aktiver Einbindung des Kollegiums. 

3.4 Steigerung der Arbeitszufriedenheit 

  • Standard: Die Arbeitsbelastung wird durch effiziente Strukturen und Prozesse reduziert. 

Beispiel: Digitalisierung und Optimierung von Verwaltungsprozessen zur Entlastung der Lehrkräfte. 

4. Maßnahmen und zukünftige Entwicklungen 

4.1 Implementierung von Fortbildungsplänen 

  • Erstellung eines langfristigen Fortbildungskonzepts. 

4.2 Förderung von Nachwuchsführungskräften 

  • Einrichtung eines internen Qualifizierungsprogramms für Lehrkräfte mit Leitungspotenzial. 

Erste Ideen: Gestaltung eines internen Qualifizierungsprogramm: 

  1. Zielsetzung: Klare Ziele und Erwartungen werden gemeinsam definiert. Dazu gehören die Entwicklung von Führungskompetenzen, die Förderung von Teamarbeit und die Vorbereitung auf administrative Aufgaben und die Fortbildungsangebote der Bezirksregierung. 
  1. Modulstruktur: Das Programm könnte in verschiedene Module unterteilt, die unterschiedliche Aspekte der Führung abdecken: 
  1. Pädagogische Führung: Strategien zur Unterrichtsverbesserung und Förderung der Lehrkräfte. 
  1. Organisatorische Führung: Verwaltung, Ressourcenmanagement und Schulentwicklung. 
  1. Personalführung: Kommunikation, Konfliktmanagement und Teamentwicklung. 
  1. Mentoring und Coaching: Erfahrene Führungskräfte begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Mentoren. Zusätzlich werden “Coaching-Sitzungen” angeboten, um individuelle Herausforderungen zu besprechen. 
  1. Praxisphasen: Die Teilnehmer übernehmen zeitweise Führungsaufgaben und hospitieren, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Dies kann durch Austauschformate und/oder Projektleitungen oder die Vertretung der (erweiterten) Schulleitung bei passenden Gelegenheiten erfolgen. 
  1. Fortbildung und Workshops: Regelmäßige (Mikro-)Fortbildungen und Workshops zu aktuellen Themen und Best Practices im Bildungsmanagement werden angeboten. 
  1. Evaluation und Feedback: Das Programm wird kontinuierlich evaluiert, und die Teilnehmer erhalten und geben regelmäßiges Feedback, um ihre Entwicklung zu unterstützen und das Programm zu verbessern. 

4.3 Verbesserung der Kommunikationsstruktur 

  • Weiterentwicklung digitaler Kommunikationswege zur Transparenzsteigerung. 

4.4 Optimierung der Arbeitsbedingungen 

  • Weiterer Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verbesserung der Unterrichtsvorbereitung. 
  • Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements durch gezielte Maßnahmen zur Stressbewältigung.