Stand: 03/2025
1. Grundlagen und Zielsetzungen
Das Märkische Gymnasium Wattenscheid orientiert sich in seinem Führungs- und Managementverständnis an den Vorgaben des Schulgesetzes NRW (§ 59 ff. SchulG NRW) sowie an modernen Steuerungs- und Organisationsprinzipien. Ziel ist es, die Schulorgani-sation auf der Basis der vorhandenen Ressourcen effizient und nachhaltig zu gestalten, um bestmögliche Bedingungen für Lehr- und Lernprozesse zu schaffen.
Zielsetzungen:
- Sicherstellung einer effizienten und transparenten Schulorganisation.
- Stärkung der Eigenverantwortung und Mitwirkung aller Beteiligten.
- Optimierung von Entscheidungsprozessen durch klare Steuerungsstrukturen.
- Implementierung eines nachhaltigen Qualitätsmanagements.
- Förderung einer wertschätzenden Kommunikations- und Feedbackkultur.
2. Standards der Organisation und Steuerung
Um die genannten Ziele zu erreichen, gelten folgende Standards:
- Transparente Entscheidungsprozesse:
- Einhaltung klarer Zuständigkeiten innerhalb der Schulleitung und der erweiterten Schulleitung (vgl. Aufgabenverteilung innerhalb der Schulleitung, Aufgabenbeschreibung A14 und Geschäftsverteilungsplan (dabei auch Digitalteam) in der jeweils gültigen Fassung).
- Regelmäßige Steuergruppensitzungen zur strategischen Schulentwicklung unter Teilnahme der Schulleiterin und des Schulentwicklungskoordinators.
- Effektive Kommunikationsstrukturen:
- Einführung eines digitalen Kommunikations- und Informationssystems (Logineo/MS Teams, zukünftig ev. iServ).
- Regelmäßige Mitteilungen über das digitale Mitteilungsbuch (Logineo) für das Kollegium zur Information über schulische Entwicklungen, Projekte und Aktionen.
- Zahlreiche Checklisten, Handreichungen, Leitfäden und das “Märkische ABC” für Verwaltungsabläufe und zur Unterstützung des Verwaltungsmitarbeiterinnen, der Klassenleitungen und Aufgabenträgerinnen und -trägern)
- Gremienarbeit und Partizipation:
- Stärkung der Mitbestimmung durch aktive Beteiligung von Schüler- und Elternvertretungen.
- Klar definierte Entscheidungswege in Schulkonferenzen und Fachkonferenzen.
- Qualitätsmanagement:
- Systematische Evaluation von Unterrichts- und Schulentwicklungsprozessen.
- Feedbacksysteme für Lehrkräfte und Schüler*innen.
- Monatliche Treffen mit dem Lehrerrat zum Austausch bzgl. aktueller und anlassbezogener Themen des Kollegiums.
- Monatliches Treffen mit der Schülervertretung zum Austausch bzgl. aktueller und anlassbezogener Themen und Wünsche/Ideen der Schülerschaft.
- Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird unterstützt, z.B. durch flexible Arbeitszeiten (Möglichkeiten zur Mitbestimmung der Unterrichtsverteilung und des Einsatzes/Stundenplans) und Teilzeitmodelle.
- Nachhaltige Ressourcenverwaltung:
- Effektive Konferenzplanung und Gestaltung verbunden mit einer langfristigen Terminplanung.
- Effektive Steuerung des Haushalts unter Berücksichtigung digitaler Verwaltungsinstrumente.
- Optimierung des Raumnutzungskonzepts zur besseren Ressourcennutzung.
3. Zukünftige Maßnahmen und Umsetzung
Auf Basis der definierten Standards werden folgende ergänzende Maßnahmen in Betracht gezogen:
- Optimierung der Entscheidungsprozesse:
Schulinterne Fortbildungen für Lehrkräfte zur Entscheidungsfindung und Schulentwicklung (z.B. Steuergruppenfortbildung (JuMbb)).
- Verbesserung der internen Kommunikation:
Implementierung eines zentralen Informationsportals für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler (z.B. Logineo) sowie Eltern (z.B. Homepage?) oder iServ (in Aussicht gestellt).
- Stärkung der Mitbestimmungskultur:
- Einrichtung von Schülerinnen und Schüler-Workshops zur Schulentwicklung (z.B. im Rahmen des SV-Seminars).
- Jährliche Beteiligungsumfrage unter Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften zur Verbesserung der Steuerungsstrukturen (LuL-Umfrage als Start-up bereits über JuMbb erfolgt).
- Qualitätssicherung und Evaluation:
- Einführung von Peer-Reviews und Unterrichtshospitationen (über Effort-A begonnen).
- Entwicklung eines Schulentwicklungsplans mit regelmäßigen Evaluationen.
- Nachhaltiges Ressourcenmanagement:
- Digitalisierung von Verwaltungsprozessen zur Reduktion von Papierverbrauch (in Arbeit) und zur Vorbereitung des dezentralen Arbeitens.
- Flexible Raumnutzungspläne (im Umbau bereits mit angedacht) zur Optimierung der Verfügbarkeit von Fachräumen.
- Evaluierung des Vertretungskonzeptes zur weiteren Optimierung des Konzeptes.
4. Fazit
Das Konzept zur Organisation und Steuerung am Märkischen Gymnasium Wattenscheid setzt auf klare Strukturen, transparente Entscheidungswege und eine nachhaltige Schulentwicklung. Durch gezielte Maßnahmen zur Steuerung und Optimierung der Schulorganisation wird die Grundlage für einen zukunftsfähigen und erfolgreichen Schulbetrieb geschaffen.