Stand: 04/2025
1. Zielsetzungen
Das Märkische Gymnasium Wattenscheid versteht sich als eine Schule, die ihre pädagogische Arbeit konsequent an verbindlichen Bildungsstandards und an den individuellen Lernpotenzialen ihrer Schülerinnen und Schüler ausrichtet. Im Sinne einer systematischen Qualitätsentwicklung steht die Sicherung und Weiterentwicklung der fachlichen, methodischen, personalen und sozialen Kompetenzen der Lernenden im Fokus.
Ausgangspunkt hierfür sind die landesweit geltenden, kompetenzorientierten Lehrpläne, die unter Berücksichtigung der schulischen Gegebenheiten in schuleigene Unterrichtsvorgaben überführt werden. Die Umsetzung dieser Vorgaben sowie ihre kontinuierliche Überprüfung gewährleisten eine hohe Ergebnisorientierung.
Die Zielsetzungen lauten daher:
- Sicherstellung einer verbindlichen Umsetzung und Weiterentwicklung der schulinternen Curricula auf Basis der Lehrpläne.
- Systematische Orientierung der Unterrichts- und Schulentwicklung an Kompetenzerwartungen und Bildungsstandards.
- Verankerung zentraler pädagogischer Leitlinien, Projekte und Schulentwicklungsprozesse im Schulprogramm.
- Umsetzung und Evaluation der im Schulprogramm festgelegten Schwerpunkte, insbesondere in Hinblick auf individuelle Förderung, Bildungsgerechtigkeit und Zukunftskompetenzen.
- Orientierung und Einbezug der Gegebenheiten und Möglichkeiten in der näheren schulischen Umgebung, insbesondere im Stadtteil Wattenscheid
2. Standards
- Abbildung schulischer Besonderheiten wie die Bündelungsstufe im Zuge von G9.
- Die schuleigenen Unterrichtsvorgaben setzen die Lehrpläne unter Berücksichtigung der spezifischen schulischen Situation um.
- Erstellung schulintern differenzierter Curricula unter Berücksichtigung von Schulprofil, Schülerschaft und fachlichen Rahmenbedingungen.
- Integration projektorientierter Formate, z. B. Projektage zur Berufswahlorientierung.
- Die Schule sichert die Umsetzung der schuleigenen Unterrichtsvorgaben.
- Regelmäßige Evaluation und Fortschreibung der Curricula in Fachkonferenzen.
- Verbindliche Absprachen zur Leistungsbewertung und Methodenschulung.
- Die Schule hat in ihrem Schulprogramm Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer pädagogischen Arbeit festgelegt.
- Verankerung der Kooperation mit Talentscouts der Ruhr-Universität Bochum zur Förderung individueller Bildungswege.
- Integration der Zusammenarbeit mit JuMbb/Wübben-Stiftung zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit.
- Schulische Zielsetzung der internationalen Schulentwicklung im Rahmen des Effort-A-Programms.
- Die Schule setzt die im Schulprogramm dokumentierten Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen in ihrer pädagogischen Arbeit um.
- Durchführung individueller Beratungsgespräche im Rahmen der Berufswahlorientierung ab Klasse 8.
- Einbindung interkultureller und globaler Perspektiven in den Fachunterricht und über Projektarbeit.
3. Maßnahmen
Umsetzung der anstehenden Oberstufenreform:
- Entwicklung neuer Projektkurse mit fächerübergreifenden oder außerschulischen Schwerpunkten, z. B. „Nachhaltigkeit und Wirtschaft“ oder „KI in Gesellschaft und Schule“ u.ä.
- Integration erweiterter, komplexer alternativer Prüfungsformate (z. B. Portfolio, Präsentation, Fachgespräche).
- Planung und Umsetzung einer verpflichtenden fünften Abiturprüfungskomponente.
- Anpassung der Klausurkonzepte auf die neuen Rahmenbedingungen, insbesondere die Herabsetzung der Klausurlängen.
Weiterentwicklung der schulinternen Curricula:
- Integration beruflicher Orientierung und Studienwahlprozesse in die Curricula der Sek. II.
- Stärkere Einbindung digital gestützter Lern- und Prüfungsformate.
Sicherung der Umsetzung und Qualitätsentwicklung:
- Verstetigung der Zusammenarbeit mit den Talentscouts der Ruhr-Universität Bochum (individuelle Begleitung potenzieller Akademikerinnen und Akademiker).
- Dokumentation und Evaluation der Maßnahmen zur Bildungsgerechtigkeit im Rahmen der Kooperation mit JuMbb/Wübben-Stiftung.
- Entwicklung von Indikatoren zur Fortschrittsmessung im Bereich internationaler Schulentwicklung und Einführung einer Koordinierungsstelle (durch eine A14-Lehrkraft, die Maßnahmen der internationalen Schulentwicklung initiiert, begleitet und vernetzt (z. B. Anzahl internationaler Projekte, Fremdsprachenangebote, Austauschprogramme).
Verankerung und Umsetzung der Schulprogrammschwerpunkte:
- Regelmäßige Überprüfung des Schulprogramms durch die Steuergruppe.
- Berücksichtigung schulprogrammatischer Vorgaben bei der Unterrichtsverteilung und Fortbildungsplanung.
- Einbindung der Schulentwicklungsprozesse in die Lehrerkonferenz, Schülervertretung und Schulkonferenz.
4. Evaluation und Qualitätssicherung
Alle Maßnahmen im Bereich „Lehren und Lernen“ werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Zielerreichung, Wirksamkeit und Anschlussfähigkeit überprüft. Die Evaluation erfolgt auf mehreren Ebenen:
- Fachkonferenzen überprüfen regelmäßig die Umsetzung und Aktualisierung der schulinternen Curricula sowie die Passung der eingesetzten Methoden und Materialien.
- Die Steuergruppe begleitet Schulentwicklungsprozesse, bereitet Evaluationen vor und koordiniert deren Auswertung.
- Ergebnisse aus Lernstandserhebungen, zentralen Prüfungen und Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern fließen in die weitere Planung ein.
- Externe Impulse, etwa durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie der Ruhr-Universität Bochum, der Wübben-Stiftung oder durch das Effort-A-Programm, werden in den Evaluationsprozess eingebunden.